Das Geheimnis der Macht besteht in der Feigheit des Anderen. Meinte Börne.
Das sah er genau richtig, richtiger noch als Nietzsche, der einfach nur vom eigenen Willen ausging, nicht aber von der Schwäche des Willens des Anderen.
Dulde dir also keine Feigheit bei anderen.
Genau. Nichts unter den Teppich kehren und immer mutig seiner PR folgen.
Ach ja, da gibt es Unterschiede, oder Stufen. Wenn ich zu dir sage, was für ein toller Kerl ich sei, ist das schlicht Reklame. Wenn ich sage, wie reizend ich aussehe, ist das schon Werbung.
Aber wenn du jemandem sagen würdest, was für ein toller Kerl ich sei, dann ist das public relations.
Die nicht der Subdominanz der Macht unterliegt. Gut so.
Der Kontrapunkt leuchtet mir ein. Der Wesenspunkt bleiben die Gedanken und die können eine Menge an Quanten sein, die deine defensive und Angriffskraft bedeuten.
Reden zum Denken, schreiben zum Denken. Wer Macht ausüben will, der muss das Denken der Anderen beachten, sonst wird er oder sie irgendwann doch eher machtlos sein.
Macht meide den Negativdialog.
Sie tut gut daran.
Bei manchen Machtgelüstigen könnte man meinen die Wahrheit hätte zwei Spiegel. Einen, in den man selber sieht, einen in den die Anderen sehen sollen.
Gewiss, man würde sich wundern, was die Machtgelüstigen so alles mißdeuten wollten.
Gilt das geschriebene Wort oder zählt das gesprochene doch mehr?
Je nach dem.
Nach wem?
Eben.
Nächstenliebe ist völlig Frage der Nerven. Meinte Pavese.
Er traf den Nagel auf den Kopf. Intelligente Dinge sollte man nicht nur sagen, sondern in sich wissen, nieder schreiben und tun. Sagte er dazu weiter.
Er wusste auch, dass Leben nie eine Kunst sein kann.
Es gibt keine Kunst zu leben, nur ein Zwang zum nächsten Tag.
Den wir nutzen sollten. Ungekünstelt.
Denn die Lebenserfahrung zeigt, dass die Sorgen an Übermorgen erst Morgen möglich machen.
Nur die Kunst der eigenen Fertigkeit, kann sich jeder aneignen, um etwas zu schaffen.
Und das Unmögliche verschiebt sich damit, wie zur Sorglosigkeit.