du meinst, zu den wurzeln mehr noch als zu qualen.
so verstehe ich es eher.
so oder so, die resonanz auf unser erstes chat war noch nicht so groß.
nein. wie auch? man muss zeit geben und zeit lassen.
auch jedes wogen der wellen hat seine zeit.
so lasse man auch den menschen ihre zeit ihre wellen zu finden.
so sei es.
sprachen wir doch auch von der verlorenheit des menschen ohne glück.
ohne sein menschsein überhaupt.
wie in seinen ganzen gegensätzen. seinem lachen und murren, seinem
grinsen und grämen, seiner divergenz in gestik und mimik, eben auch
seinen widersprüchen zu sich selber.
gibt es doch jeweils nur eine klare form einer gestik, einer mimik, eines
lachens uns so fort.
etwa wie auch duchenne feststellend definierte mit seiner nummer 19 des
lachens.
der einzigen form echten ehrlichen lachens, wie er herausfand, da es von
innen kommt, aus herz und seele.
seine gestik sollte man beherrschen, wie sein lachen, denn sie sind doch
wichtigste elemente im täglichen umgang, besonders auch in der all zu
wichtigen nonverbalen kommunikation, dem umgang ohne worte, also der
nichtgesprochenen sprache, all dessen was wir sagen ohne etwas gesagt
zu haben. das also subjektiv interpretierbar sein wird. wie auch die mimik,
die aber mehr typisiert wird, wie ein erkennungszeichen kodiert oder de-
kodiert werden kann.
was darauf schließen lässt, dass wir die wahrheit niemals sagen können,
denn sie ist zu vielgestaltig und wenig vereinbar, mit dem, was wir sagen
und nicht sagten und vor allem, was wir dabei zeigten mit gestik und
mimik, mit lachen, grinsen, grimmen und blicken und all dessen meiden
wollend.
so gibt es auch hier keine eindeutige wahrheit?
keine wahre, denn unwahrheit wäre ja immer mitenthalten, wie wir deuten.
wahrheit kann also keiner ganz zum ausdruck bringen?
nein, eher noch unwahrheit.
so verraten wir uns ständig, je weniger wir uns bewusst kontrollieren?
wer könnte das schon? ständig. niemand doch wohl.
nein, stimmt. der einzeilne ist in sich und seinem ausdruck immer unvoll-
kommen.
so, als ginge er immer durch einen seiteneingang auf der höhe der zeit.
immer etwas zeitverschoben.
zeitverschroben?
eben das.
so lege man doch mehr gewicht auf das verbale der aussage, dass man der
person mehr respekt auf ihre aussagen legen kann, ansonsten bleibt es in
der kommunikation bei dominanzgehabe ohne große berechtigung.
hüte dich also insgesamt vor deinen abneigungen, wie deinen übertriebenen
zuneigungen, wende dich gegen anmaßungen mit distanz und ignoranz, falls
als notwendig erkannt. denn es ist wohl immer alles ganz anders als gesagt
und verstanden.
als man meistens denkt. und die wahrheit liegt selten in der mitte.
auch das. man denkt meist expressiv und schließt zu vieles aus, das sich zeigt,
ohne dass man es sofort erkennt.
was man sagt und nicht hätte sagen sollen, kontra, was man weiß und nicht hätte
sagen sollen, versus, was man nicht sagte und hätte sagen sollen und so fort.
durchdacht getragene gedanken bedürfen weniger worte, als all sein wissen wie
dummheit auspalavern zu wollen. schweigen als schmierung des alltages.
was auch seine notwendigkeit hat. wie genauso das zuhören.
das die wenigsten beherrschen, denn es ist das weise schweigen.
dennoch ist smalltalk auch eine schmierung der kommunikation.
ja, es korrigiert die gegensätze auf angenehme weise.
widersetzt sich der fackel der zwietracht.
welche ist das?
darüber reden wir nächstens.
genug für heute?
es wird zu viel.
du hast recht. wir sollten nicht übertreiben.
welle auf welle, von der qual zur quelle.
auf baldiges Weiterbloggen. Denn wie sagt Kyde? Sprache ist das, was noch nicht
geschrieben steht.
Ky Alain spricht davon, dass Sprache das ist was noch nicht geschrieben steht, ich denke, es ist ALLES schon mal passiert, doch wir haben die Gelegenheit EINS mit uns selbst zu werden und in der liebenden göttlichen Sprache miteinander zu kommunizieren, wir müssen nur ALLES wieder finden, ich denke darin liegt ein großer Teil des Antriebs unseres heutigen Zeitgeschehens. Wellen ist ein gutes Thema, so sind es Wellen, die heute Milliardenfach durch den Äther geschickt werden. Wellen von Suchenden der verlorenen Zeit, die uns voneinander trennt. Bedenken Sie einmal den Faktor Zeit, rein mathematisch gesehen ist es nur ZEIT was uns voneinander trennt.
Ky Alain und ich haben zusammen gearbeitet, es kam als mal zu Streitigkeiten, (Missverständnissen), doch von diesem Mann geht eine "FUNKE" aus, der vieles in sich birgt: Liebe, Verständnis, Barmherzigkeit, Wissensdurst und Forscherdrang/Geist, auch ist er ein gerechter Mann und er kann VERGEBEN, was ich persönlich als sehr wichtig erachte.
Ich wünsche Ihnen lieber Ky, viel ERFOLG mit Ihren Werken, mich haben Sie erweckt!
Danke dafür!
Gruß
Dark Feller
Kommentarnr.: 1
Gepostet von:
Dark Feller
(Website)
am: 12.04.2008 09:21:16
Ky Alain und ich haben zusammen gearbeitet, es kam als mal zu Streitigkeiten, (Missverständnissen), doch von diesem Mann geht eine "FUNKE" aus, der vieles in sich birgt: Liebe, Verständnis, Barmherzigkeit, Wissensdurst und Forscherdrang/Geist, auch ist er ein gerechter Mann und er kann VERGEBEN, was ich persönlich als sehr wichtig erachte.
Ich wünsche Ihnen lieber Ky, viel ERFOLG mit Ihren Werken, mich haben Sie erweckt!
Danke dafür!
Gruß
Dark Feller